Facebook: Kündigung wegen bösen Kommentaren im sozialen Netzwerk

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 24. November 2010 um 13:57

Nicht nur in den USA (wir berichteten), sondern auch in Frankreich haben jetzt negative Kommentare über den Arbeitgeber auf Facebook zur Kündigung geführt. Nach Ansicht des das Arbeitsgericht von Boulogne-Billancourt in der Nähe von Paris dürfen Schimpftiraden zum Anlaß für eine Kündigung genommen werden.

Ein Angestellter einer französischen Projektplanungsfirma hatte in Facebook auf seiner persönlichen Seite geschrieben, er sei Teil des “Clubs der Unglückseligen”. Andere Angestellte hatten auf seiner Seite geantwortet: weiter…

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Weihnachtsgeld: “Ich auch!”

Abgelegt unter: Weihnachtsgeldrecht.de — RA Felser am 24. November 2010 um 12:13

Alle Jahre wieder … kommt das Weihnachtsgeld, aber leider nur bei meinem Kollegen. Das stellen nicht wenige Mitarbeiter in mittleren und kleineren Unternehmen fest. Was tun, sprach Knecht Ruprecht. “Ich auch” ist das Zauberwort, gemeint ist der Gleichbehandlungsgrundsatz. Gibt´s Weihnachtsgeld vom Chef, muß er weiter…

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Kündigung eines Betriebshofs-Mitarbeiters wegen Mitnahme von Schrott unwirksam

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Labrow am 18. November 2010 um 17:52

Das Arbeitsgericht Düsseldorf hat am 18.11.2010 entschieden, dass die außerordentliche Kündigung eines langjährigen Mitarbeiters eines Betriebshofes der Stadt Langenfeld, der vermeintlich wertlosen, zur Entsorgung abgegebenen Elektroschrott vom Betriebshof mit nach Hause genommen hat, unwirksam ist.

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Befristete Arbeitsverträge: Justizangestellte aus Köln jetzt beim EuGH

Abgelegt unter: Befristung.de — RA Felser am 18. November 2010 um 10:46

Ja, auch Justitia tut es - ohne sich zu schämen. Ja, auch die Justiz nutzt munter und sehr zur Frustration der ohnehin stark überlasteten Verwaltungsmitarbeiter den befristeten Arbeitsvertrag, auch in endloser Kette, um Rechtsansprüche der Beschäftigten von Dauer zu vermeiden. Deutschland ist das Land des befristeten Arbeitsvertrags, Berufseinsteiger bekommen immer seltener den früher üblichen unbefristeten Arbeitsvertrag, die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse steigt seit Jahren, auch seit 2004 stetig.

Der Siebte Senat des Bundesarbeitsgerichts hat am 17.11.2010 auf die Klage einer mutigen Justizangestellten aus NRW, die aufgrund von insgesamt 13 (!) befristeten Arbeitsverträgen von Juli 1996 bis Dezember 2007 als Justizangestellte im Geschäftsstellenbereich des Amtsgerichts Köln beschäftigt war, weiter…

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Anspruch auf Einsicht in Personalakte auch gegenüber früherem Arbeitgeber

Abgelegt unter: BAG-Urteil — RA Labrow am 17. November 2010 um 09:21

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat am 16.11.2010 entschieden, dass Arbeitnehmer auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses vom früheren Arbeitgeber verlangen können, dass dieser Ihnen Einsicht in die fortgeführte Personalakte gewährt.

Das BAG begründet seine Entscheidung damit, dass der Arbeitgeber im Rahmen seiner vertraglichen Rücksichtnahmepflicht nach § 241 Abs. 2 BGB auf das Wohl und die berechtigten Interessen des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen hat. Hierzu zähle auch das aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers resultierende Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Der Arbeitnehmer habe auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein berechtigtes Interesse daran, den Inhalt seiner fortgeführten Personalakte auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

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Herbstlaub und Kehrpflicht

Abgelegt unter: Verbraucherrecht — RA Willmann am 12. November 2010 um 14:48

Wer mag sie nicht, die bunten Farben des Herbstes? Jedes Jahr bringt der Herbst diese bunte Pracht und die Bäume tragen warme Farben. Viele nutzen diese Zeit für ausgiebige Spaziergänge und erfreuen sich daran. Aber auch jeder Herbst ist mal vorbei: Dann fallen die Blätter herunter, es regnet, stürmt und schon entsteht schnell eine glitschige Masse auf Gehwegen und Straßen. Aber wer muss die Gehwege und Straße vom Laub befreien und kehren und wer haftet, wer ein Fußgänger stürzt und sich verletzt oder Unfälle geschehen? weiter…

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BGH zum Onlinekauf: Ausprobieren und Widerruf kosten nichts

Abgelegt unter: Verbraucherrecht — RA Willmann am 12. November 2010 um 14:27

Online einkaufen wird immer beliebter. Und der Verbraucher freut sich über die Möglichkeit, den Vertragsschluss widerrufen zu können. Dies kann aber auch mit Ärger und Kosten verbunden sein. Der BGH hat hierzu aktuell am 03.11.2010 entschieden (Az. VIII ZR 337/09): weiter…

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Überstundenpauschale im Arbeitsvertrag: Bundesarbeitsgericht kippt Klausel

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.de — RA Felser am 12. November 2010 um 10:50

Das Bundesarbeitsgericht hatte endlich Gelegenheit, einen alten Zopf abzuschneiden, nämlich: die beliebte Überstundenpauschale.

Unter einer Überstundenpauschale versteht man eine Regelung im Arbeitsvertrag, die regelt, dass mit dem Gehalt Mehrarbeit / Überstunden abgegolten sind (Pauschalabgeltung).

“In Deutschland wurden 2009 rund eine Milliarde bezahlter Überstunden geleistet”, sagt Eugen Spitznagel, Leiter der Forschungsgruppe Arbeitszeit und Arbeitsmarkt beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. In etwa der gleichen Größenordnung dürfte es unbezahlte Überstunden geben, schätzt der Experte.” so T-Online Business.

Einige Arbeitsrechtler vom alten Schlag waren auch nach der Jahrtausendwende noch der Meinung, dies sei in Ordnung und teilten dies auch gerne in den Medien mit.

Das Bundesarbeitsgericht hatte im September 2010 (das Urteil wurde gerade erst im Volltext veröffentlicht) endlich eine Klage weiter…

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Naschen am Arbeitsplatz: andere Länder andere Sitten

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 11. November 2010 um 10:14

Bei Mc Donalds erhielte ein Mitarbeiter wohl die Kündigung, wenn er am Arbeitsplatz die Burger testen würde, ohne dazu nach seiner Arbeitsaufgabe verpflichtet, pardon, berechtigt zu sein. So hatten die Medien ja im letzten Jahr mit (meist übertriebenen = unwirksamen) Kündigungen wegen Frikadelle, wegen Maultaschen, wegen belegter Brötchen und so ziemlich allem anderen, was man essen kann, zu tun. Andere Länder andere Sitten: In Brasilien sprach ein Gericht einem Mitarbeiter von Mc Donalds 12500 Euro Schadensersatz zu, wie Arbeitsrecht.de im neusten Newsletter berichtet. Der Mitarbeiter der Burgerkette hatte weiter…

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Kündigung wegen Lästerns über Chef auf Facebook

Abgelegt unter: Kuendigungsschutzklage.de — RA Labrow am 10. November 2010 um 13:24

Lästern über den Chef auf Facebook kann Ihren Arbeitsplatz gefährden - jedenfalls in den USA. So sorgt gerade in den Vereinigten Staaten ein Fall für Aufsehen, wo einer negativen Äußerung über den Chef im Online-Netzwerk Facebook die Kündigung folgte.

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Kündigung Rechtsanwalt