Krankenhaus muss zahlen

Abgelegt unter: Arzthaftungsprozess.de — RA Willmann am 10. März 2008 um 10:58

Ein Behandlungsfehler bei der Geburt eines Kindes führte zu Behinderung, die regelmäßige Pflege des Kindes erforderten. Das OLG Zweibrücken (Az. 5 U 62/06) hatte sich mit der Frage zu befassen, ob das Krankenhaus dann auch für die Pflege durch die Eltern zahlen muss. Ja, entschied das Gericht. Und zwar muss dass Krankenhaus auch dann weiter…

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Zahnarzt & Haftung: Allergische Reaktion bei Zahnersatz

Abgelegt unter: Arzthaftungsprozess.de — RA Felser am 24. September 2007 um 19:18

kommt drauf an, meinte das Oberlandesgericht Oldenburg in zwei Arzthaftungsprozessen und gab im einen Fall dem Zahnarzt, im anderen Fall dem Patienten recht.

In beiden Fällen hatten Patienten ihre behandelnden Zahnärzte auf Schmerzensgeld verklagt, weil es unter anderem zu allergischen Reaktionen gegen den eingebrachten Zahnersatz gekommen sein soll. Die Richter erkannten jedoch nur in einem der beiden Fälle einen für den Schadensersatzanspruch notwendigen Behandlungsfehler.

Im ersten Fall hatte die Klägerin sich vier Implantate weiter…

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Geburtsschaden: 250.000 Euro

Abgelegt unter: Arzthaftungsprozess.de — RA Felser am 24. August 2007 um 17:25

Schmerzensgeld für Fehler von zwei Gynäkologen bei einer Entbindung. Das Landgericht Freiburg (Urteil vom 03.08.2007 - Aktenzeichen 5 O 10/05) hat in einem Arzthaftungsprozeß die beiden Ärzte zur Zahlung eines Schmerzensgeldes an ein durch die Geburt geistig und körperlich geschädigtes Kind in Höhe von weiter…

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OLG Zweibrücken: Pflegehaftung, Beweislast und Schmerzensgeld

Abgelegt unter: Medizinrecht, Pflegerecht, Pflegehaftung.de, Arzthaftungsprozess.de — RA Willmann am 23. Juli 2007 um 11:14

Wenn ein Patient durch Pflegekräfte verletzt wird, muss der Patient den Behandlungsfehler nicht beweisen. Vielmehr haftet das Pflegepersonal bzw. das Krankenhaus. So entschied das OLG Zweibrücken (Az.: 5 U 48/06). Das Gericht erkannte die Nachweispflicht entsprechend der Arzthaftung. Wie ein Arzt habe der Pfleger den Entlastungsbeweis zu führen.

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Arzthaftung: Abfindung von fast 1 Mio. Euro für Geburtsschaden

Abgelegt unter: Arzthaftungsprozess.de — RA Felser am 6. Juni 2007 um 09:03

In dem Arzthaftungsprozess vor dem Oberlandesgericht München einigten sich nun die Eltern des Kindes, das durch ärztliche Kunstfehler schwerstbehindert zur Welt kam, berichtet der bayerische Merkur.
Die Nabelschnur hatte sich fest um den Hals des Säuglings gewickelt, als er 1997 per Kaiserschnitt zur Welt kam. Klinisch tot, musste er reanimiert werden. Das Gehirn trug irreversible Schäden davon. Von den 952 000 Euro entfallen weiter…

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OLG Köln: Unfruchtbar nach Ausschabung: EUR 40.000,00 Schmerzensgeld

Abgelegt unter: Allgemein, Aktuelles, Medizinrecht, Arzthaftungsprozess.de — RA Willmann am 29. Mai 2007 um 11:24

Wie am Freitag bekannt wurde, hat der Arzthaftungssenat des OLG Köln (Az.: 5 U 180/05) einer jetzt 35-jährigen Patientin EUR 40.000,00 Schmerzensgeld zugesprochen. Gleichzeitig wurden die Klinik und der Operateur für alle Schäden, die entstanden sind und entstehen werden, haftbar gemacht. Dies geht aus einer Presseerklärung des OLG Köln hervor. weiter…

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Arzthaftung? 7000 Tote durch unleserliche Rezepte

Abgelegt unter: Arzthaftungsprozess.de — RA Felser am 19. Mai 2007 um 15:35

berichtet der Spiegel. Die Berechnungen stammen vom weiter…

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Tod nach Fettabsaugung - “Schönheitschirurg” zu Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt

Abgelegt unter: Aktuelles, Unfallregulierung.de, Pflegehaftung.de, Arzthaftungsprozess.de — RA Felser am 13. April 2007 um 17:16

allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Das Oberlandesgericht Köln (Beschluss vom 30.3.2007 - Aktenzeichen 82 Ss 17/07) verwarf die Berufung des Arztes gegen ein entsprechendes Urteil des Landgericht Köln. Eine schwergewichtige Dame (100 kg bei 164 cm) hatte sich zu einer Fettabsaugung bei dem Leverkusener Arzt entschlossen, “um sich selbst wieder die Schuhe zumachen zu können”. Nach der Operation, weiter…

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Zahnarzt muss für fehlerhafte Behandlung zahlen

Abgelegt unter: Aktuelles, Medizinrecht, Unfallregulierung.de, Schmerzensgeldklage.de, Arzthaftungsprozess.de — RA Hartmann am 4. April 2007 um 15:11

Das Oberlandesgericht Köln hat mit seinem Urteil vom 04.04.2007 (gerichtliches Aktenzeichen: 5 U 148/04) einen Zahnarzt zur Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von insgesamt 7.000,00 € wegen einer fehlerhaften Behandlung verurteilt. Zusätzlich wurden ihm alle Kosten für eventuelle künftige Schäden, die mit der fehlerhaften Behandlung im Zusammenhang stehen, auferlegt. weiter…

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Ärztepfusch: Was tun bei Behandlungsfehler?

Abgelegt unter: Allgemein, Medizinrecht, Unfallregulierung.de, Arzthaftungsprozess.de — RA Felser am 18. Dezember 2006 um 15:42

Auch Ärzte sind nur Menschen. Immer häufiger stehen Patienten vor der Situation, dass sie nach ärztlicher Behandlung einen Behandlungsfehler vermuten. Entscheidend für den Erfolg eines späteren Arzthaftungsprozesses ist die Information des Patienten, was in einem solchen Falle zu tun ist.

Dabei haben Patienten wegen des grundsätzlich herrschenden Vertrauensverhältnisses zum behandelnden Arzt häufig erhebliche Wissenslücken. Umso wichtiger ist es, einige Verhaltensmaßnahmen für die Klärung und Geltendmachung von Schadenersatz- bzw. Schmerzensgeldansprüchen zu beachten. So sollten Patienten zunächst Einsicht in die Patientenunterlagen verlangen, um die Geschehnisse ordnungsgemäß dokumentiert zu haben. Der Patient hat Anspruch auf Einsichtnahme in die Patientenunterlagen. Darüber hinaus sollte unbedingt ein subjektive Gedächtnisprotokoll über den Ablauf der vermeintlichen Fehlbehandlung erstellt werden. Dieses sollte Namen und Anschriften etwaiger Zeugen sowie nachbehandelnder Ärzte, Behandlungstermine, Untersuchungen und Besprechungen beinhalten. Die Beschwerden sollten ordnungemäß dokumentiert werden.

Weitere Informationen mit wichtigen Tipps gibt’s im Internet auf der neuen JURACity-Seite zur Haftung des behandelnden Arztes: www.arzthaftungsprozess.de. Dort steht auch ein Merkblatt zum Download bereit.

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