Kassiererin soll putzen: Putzanweisung überschreitet Direktionsrecht

Abgelegt unter: Direktionsrecht.de — RA Felser am 14. September 2009 um 18:21

Das Arbeitsgericht Frankfurt (7 Ca 1692/09) erklärte eine Anweisung eines Tankstellenpächters für unwirksam, mit der er eine Mitarbeiterin seiner Tankstelle anweisen wollte, Putzarbeiten zu verrichten. Die Kassiererin sollte Boden des Geschäftsraumes und die Kundentoilette reinigen, dies mache weiter…

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Abmahnung wegen Tratsch über Sado-Maso-Fotos

Abgelegt unter: Abmahnung Arbeitsrecht — RA Felser am 4. Juli 2009 um 16:00

Weil eine Mitarbeiterin in Internet in Lack- und Leder-Kleidung posiert hatte, und eine Kollegin dies kritisiert hatte, mahnte ein Unternehmen diese wegen Einmischung in die Privatangelegenheiten der zeigefreudigen Kollegin, Verletzung der Intimspäre und Störung des Betriebsfriedens ab. Den Chefs gefielen die Bilder offensichtlich besser als der Kollegin. Das Arbeitsgericht Frankfurt fand weiter…

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“Fauler Sack”: Kündigung wegen Beleidigung des Chefs

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 14. Juni 2009 um 11:24

Wer seinen Vorgesetzten nicht nur für einen faulen Sack hält, sondern ihm dies auch noch zweimal mitteilt, muss mit einer Kündigung rechnen. Da es sich aber um eine “einfache” Beleidigung handelt und nicht um eine grobe Beleidigung, wäre eine weiter…

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Arbeitnehmer in Insolvenz kein Kündigungsgrund

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 18. März 2009 um 20:14

Die Privatinsolvenz eines Arbeitnehmers ist kein ausreichender Grund für eine Kündigung, entschied das Arbeitsgericht Frankfurt. Ein Modehaus hatte seiner Filialleiterin nach 15 Jahre makelloser Betriebszugehörigkeit gekündigt, weil diese mit 40.000 Euro verschuldet war, bereits pfändbare Teile des Gehalts abgetreten und schliesslich weiter…

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Bahnstreik fällt aus …

Abgelegt unter: Tarifrecht.de — RA Felser am 9. März 2008 um 20:46

In letzter Minute haben sich Mehdorn und Schell geeinigt. GDL sowie die Tarifgemeinschaft aus Transnet und GDBA verpflichteten sich bei den Verhandlungen am Sonntag, die Tarifverträge der jeweils anderen Gewerkschaft anzuerkennen, erklärte die Bahn. Damit erledigt sich auch das einstweilige Verfügungsverfahren beim Arbeitsgericht Frankfurt, mit dem die Bahn ein Streikverbot beantragt hatte. Die Lokführergewerkschaft GdL bekommt jetzt ihren eigenen Tarifvertrag auf der Basis des Grundlagentarifvertrags. Damit ist weiter…

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Arbeitsrichter sollten Anwalt sein

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 4. März 2008 um 17:39

meint einer, der es wissen muß. Es sei „sehr erwünscht“, wenn ein Bewerber bereits als Rechtsanwalt, in einer Gewerkschaft oder in einer Arbeitgeberorganisation Erfahrung gesammelt habe, meint der scheidende Präsident des Arbeitsgericht Frankfurt Jürgen Schuldt gegenüber Focus. Kündigungsschutzprozesse würden heutzutage weniger um Abfindung, sondern weiter…

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Kündigung wegen Raucherpause ohne Stechuhr

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 21. Februar 2008 um 20:19

Ein Arbeitnehmer, der entgegen entsprechenden betrieblichen Regelungen ohne auszustechen in die Raucherpause geht, riskiert die Kündigung - auch ohne vorherige Abmahnung - wegen Arbeitszeitbetrugs, berichtet die FAZ. Das gilt auch bei kurzen Raucherpausen von weniger als weiter…

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Bahn: Schadensersatzklage gegen GdL ruht

Abgelegt unter: Tarifrecht.de — RA Felser am 5. Dezember 2007 um 20:06

jedenfalls ist der anberaumte Termin auf unbestimmte Zeit vertagt worden, teilte das Arbeitsgericht Frankfurt mit (18 Ca 8787/07, Klage vom 10.07.oauf Ersatz von 5 Mio. Euro). Das geht nicht gegen den Willen der Parteien, sondern nur auf Antrag beider Parteien. Man darf daher annehmen, dass weiter…

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Schadensersatz wegen Bahnstreik?

Abgelegt unter: Tarifrecht.de — RA Felser am 23. November 2007 um 02:06

das verlangt die Bahn von der Gewerkschaft der Lokomotivführer. Und zwar 5 Millionen Euro wegen des Warnstreiks am 10. Juli 2007. Damals hatte die GdL bundesweit Warnstreiks eingeleitet, die später vom Arbeitsgericht Frankfurt untersagt wurden, weil die Warnstreiks nach Ansicht des Arbeitsgerichts die Friedenspflicht verletzen. Die GdL hatte damals Forderungen erhoben, die auch Gegenstand der zwischen Bahn und Transnet und GDBA vereinbarten Tarifverträge waren.

Olle Kamelle eigentlich, denn weiter…

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Kündigung: Mittagspause nicht aufgeschrieben

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 27. September 2007 um 13:18

Einem Computerfachmann wurde von seinem Arbeitgeber, einer Blindenstiftung, vorgeworfen, über mehrere Jahre hinweg die tägliche 30-minütige Mittagspause  in seinen Arbeitszeitnachweisen unterschlagen zu haben. Vor dem Arbeitsgericht Frankfurt (Aktenzeichen 118 Ca 4815/07) erklärte der Mitarbeiter, er habe  durchgearbeitet und weiter…

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