Arbeitstag, Werktag, Kalendertag bei Fristen im Arbeitsrecht, insbesondere bei Arbeitsunfähigkeit

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 18. Juli 2011 um 11:57

Im Arbeitsrecht spielen sowohl Arbeitstag, Werktag und Kalendertag bei Fristen eine Rolle.

Wenn eine Frist eine bestimmte Zahl von Arbeitstagen nennt, wird es schwierig, weil die Frage, wieviele Arbeitstage eine Woche hat, schon davon abhängt, ob im Betrieb grundsätzlich eine Fünf- oder Sechstagewoche oder gar Arbeit rund um die Uhr maßgeblich ist. ZUm Glück spielen solche Fristen für Arbeitnehmer selten eine Rolle, verbreitet sind Fristen mit einer bestimmten Zahl von Arbeitstagen im Personalvertretungsrecht (Mitbestimmung im öffentlichen Dienst).

Einfach ist nur die Frage zu beantworten, wie Werktage bei einer Frist zu berechnen sind: Nämlich alle Tage weiter…

, , , ,

Kündigung wegen Lästerns über Chef auf Facebook

Abgelegt unter: Kuendigungsschutzklage.de — RA Labrow am 10. November 2010 um 13:24

Lästern über den Chef auf Facebook kann Ihren Arbeitsplatz gefährden - jedenfalls in den USA. So sorgt gerade in den Vereinigten Staaten ein Fall für Aufsehen, wo einer negativen Äußerung über den Chef im Online-Netzwerk Facebook die Kündigung folgte.

weiter…

, , , ,

Keine Kündigung wegen Verschenkens von drei Schrauben nach langer Betriebszugehörigkeit

Abgelegt unter: Kuendigungsschutzklage.de — RA Labrow am 26. Oktober 2010 um 18:55

Manch einer wird sich denken, dass ein Arbeitgeber, der einem seit 30 Jahren beschäftigten Arbeitnehmer nur deshalb kündigen will, weil dieser drei Schrauben aus dem Materiallager einem Kollegen geschenkt hat, eine Schraube locker hat. Nun hatte ein Arbeitgeber aus dem Raum Bonn hatte eine solche Kündigung tatsächlich beabsichtigt. Vor Ausspruch einer solchen Kündigung war jedoch eine Hürde zu nehmen, denn der zu kündigende Arbeitnehmer ist Betriebsratsvorsitzender. Deshalb musste der Arbeitgeber erstmal beim Betriebsrat die Zustimmung zur Kündigung einholen. Die Kündigung eines Betriebsratsmitglieds ist nämlich nach dem Gesetz nur möglich, wenn Tatsachen vorliegen, die zur fristlosen Kündigung berechtigen und der Betriebsrat zuvor der Kündigung zugestimmt hat. Der Betriebsrat hatte in dem Fall die Zustimmung zur Kündigung verweigert. Arbeitsgerichte können die Zustimmung auf Antrag des Arbeitgebers aber dann ersetzen, wenn eine außerordentliche Kündigung unter Berücksichtigung aller Umstände gerechtfertigt wäre. Deshalb hatte der Arbeitgeber nun in einem so genannten Beschlussverfahren beim Arbeitsgericht Bonn beantragt, die vom Betriebsrat verweigerte Zustimmung gerichtlich ersetzen zu lassen.

Wie am 26.10.2010 publik gemacht worden ist, war das Arbeitsgericht Bonn in dem Schrauben-Fall der Auffassung, dass eine fristlose Kündigung hier nicht gerechtfertigt wäre. Deshalb hat das Arbeitsgericht Bonn den Antrag des Arbeitgebers auf Ersetzung der Zustimmung zur Kündigung mit Beschluss vom 21.10.2010 abgelehnt (Az.:  1 BV 47/10). weiter…

, , , , , , ,

Nichtzulassungsbeschwerde im Arbeitsrecht: Frist zur Begründung nicht verlängerbar

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 1. Februar 2010 um 14:01

Die Nichtzulassungsbeschwerde hat nicht nur im Arbeitsrecht und inhaltlich hohe Hürden, sondern auch bei den Fristen: Während die Berufungsbegründungsfrist und die Revisionsbegründungsfrist um einen weiteren Monat verlängerbar sind, muß die Nichtzulassungsbeschwerde innerhalb weiter…

, , , ,

Arbeitsrecht in Gießen: Adressen

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.de — RA Felser am 26. Januar 2010 um 16:42

Wer mit Arbeitsrecht in Gießen (Mittelhessen) zu tun hat, kommt um die nachfolgenden Institutionen kaum herum. Bei Arbeitslosigkeit ist die Arbeitsagentur Gießen zuständig, für Mutterschutz und Elternzeit das Regierungspräsidium Giessen. Bei Klagen im Arbeitsrecht ist in Gießen ein eigenes Arbeitsgericht eingerichtet.

Arbeitsgericht Gießen
Friedrich-List-Str. 25
35398 Gießen,
Tel. :0641/6077-0, Fax.:0641/6077-40
Amtliche Seite des ArbG Gießen
und
Arbeitsgericht Gießen via Juracity - Recht für Alle!

Agentur für Arbeit Gießen

Nordanlage 60 weiter…

, , , ,

Steuerrecht, Arbeitsrecht und Scheinselbständigkeit

Abgelegt unter: Scheinselbstaendigkeit.de — RA Felser am 18. November 2009 um 13:39

Scheinselbständigkeit ist eigentlich ein sozialversicherungsrechtliches Thema, mit entscheidenden Schnittstellen zum Arbeitsrecht und Steuerrecht. Wirklich gut beraten ist man als vermeintlich Selbständiger oder Auftraggeber aber nur dann, wenn alle Facetten und Auswirkungen analysiert und beachtet werden. Sozialversicherungsrechtlich kann der Status eines Scheinselbständigen für den Selbständigen vorteilhaft sein (der Auftraggeber haftet ja für die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitsagentur muß Arbeitslosengeld zahlen), steuerrechtlich kann das aber negative Folgen haben und arbeitsrechtlich ebenfalls (Nachberechnung eines fiktiven Tarifentgelts oder der üblichen Vergütung und Rückzahlung von Überzahlungen). Dies wird häufig nicht beachtet. Zu allem Überdruß weiter…

, , , ,

Schweinegrippe: Schule zu - was tun?

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.de — RA Felser am 6. November 2009 um 19:02

mdrinfo_logo.pngIn einem Interview mit Anja Martini für MDR Info beantwortete Juracity Experte Rechtsanwalt Michael W. Felser Fragen zu den Themen: “Schule wegen Schweinegrippe zu, was für Rechte und Pflichten haben Eltern?” und “Welche Rechte haben Arbeitnehmer?” und weiter…

, , , ,

Schweinegrippe gut für den Arbeitsplatz

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 2. Oktober 2009 um 09:33

Arbeitsplatzsicherheit dank Schweinegrippe? Die Niederländer sind immer schon sehr pragmatisch gewesen. Die Schweinegrippe wird dort laut Ärztezeitung als Chance für ältere Arbeitslose angesehen. Eine Job-Agentur in Groningen hat jetzt Arbeitslose im Altern von 52 und mehr Jahren aufgerufen, sich als potenzielle Ersatzkräfte für Grippekranke registrieren zu lassen. Grund: weiter…

, , , ,

Schweinegrippe im Betrieb

Abgelegt unter: Direktionsrecht.de — RA Felser am 28. August 2009 um 12:26

Die Schweinegrippe stellt im Büro und an jedem anderen Arbeitsplatz eine Herausforderung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer dar. Experten befürchten, dass bis zu 30 % der Bevölkerung krank werden. In mehreren Krankenhaüsern wurden schon Stationen geschlossen. Hochsaison für die Medizin, aber auch das Arbeitsrecht: Darf der Arbeitgeber dann Betriebsferien einführen, wenn ohnehin die Hälfte der Belegschaft fehlt? Müssen Arbeitnehmer das Händeschütteln unterlassen? Droht Schadensersatz, wenn weiter…

, , , ,

Arbeitsrecht in Gießen

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 28. August 2009 um 10:39

Für das Arbeitsrecht in Gießen gibt es jetzt eine qualifizierte Expertin im Anwaltsnetzwerk von Juracity - Recht für Alle! Frau Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht hat den Lehrgang zum Fachanwalt für Arbeitsrecht absolviert und ist neben dem Medizinrecht vor allem im Arbeitsrecht tätig. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Arbeitsrechtsanwälte e.V.

Auf der frischen und klar strukturierten Homepage finden weiter…

, , , ,
weiter »
 
Kündigung Rechtsanwalt