Kündigung wg. Facebook am Arbeitsplatz: Stewardess in Griechenland gekündigt!

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 20. April 2011 um 12:05

Wir hatten bereits mehrfach berichtet, dass sich Kündigungen wegen Nutzung des Social Networks Facebook im Job häufen. Vor allem im Ausland scheinen die Arbeitsgerichte auch rigoros durchzugreifen. Die fristlose Kündigung einer griechischen Stewardess, die Facebook am Arbeitsplatz nutzte, fand ein Arbeitsgericht in Griechenland rechtens. Allerdings soll diese Anrufer, die einen Flug buchen wollten, vertröstet und weiter…

, , ,

Facebook: Kündigung wegen bösen Kommentaren im sozialen Netzwerk

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 24. November 2010 um 13:57

Nicht nur in den USA (wir berichteten), sondern auch in Frankreich haben jetzt negative Kommentare über den Arbeitgeber auf Facebook zur Kündigung geführt. Nach Ansicht des das Arbeitsgericht von Boulogne-Billancourt in der Nähe von Paris dürfen Schimpftiraden zum Anlaß für eine Kündigung genommen werden.

Ein Angestellter einer französischen Projektplanungsfirma hatte in Facebook auf seiner persönlichen Seite geschrieben, er sei Teil des “Clubs der Unglückseligen”. Andere Angestellte hatten auf seiner Seite geantwortet: weiter…

, , ,

Kündigung eines Betriebshofs-Mitarbeiters wegen Mitnahme von Schrott unwirksam

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Labrow am 18. November 2010 um 17:52

Das Arbeitsgericht Düsseldorf hat am 18.11.2010 entschieden, dass die außerordentliche Kündigung eines langjährigen Mitarbeiters eines Betriebshofes der Stadt Langenfeld, der vermeintlich wertlosen, zur Entsorgung abgegebenen Elektroschrott vom Betriebshof mit nach Hause genommen hat, unwirksam ist.

weiter…

, , ,

Naschen am Arbeitsplatz: andere Länder andere Sitten

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 11. November 2010 um 10:14

Bei Mc Donalds erhielte ein Mitarbeiter wohl die Kündigung, wenn er am Arbeitsplatz die Burger testen würde, ohne dazu nach seiner Arbeitsaufgabe verpflichtet, pardon, berechtigt zu sein. So hatten die Medien ja im letzten Jahr mit (meist übertriebenen = unwirksamen) Kündigungen wegen Frikadelle, wegen Maultaschen, wegen belegter Brötchen und so ziemlich allem anderen, was man essen kann, zu tun. Andere Länder andere Sitten: In Brasilien sprach ein Gericht einem Mitarbeiter von Mc Donalds 12500 Euro Schadensersatz zu, wie Arbeitsrecht.de im neusten Newsletter berichtet. Der Mitarbeiter der Burgerkette hatte weiter…

, , ,

Kündigung wegen Lästerns über Chef auf Facebook

Abgelegt unter: Kuendigungsschutzklage.de — RA Labrow am 10. November 2010 um 13:24

Lästern über den Chef auf Facebook kann Ihren Arbeitsplatz gefährden - jedenfalls in den USA. So sorgt gerade in den Vereinigten Staaten ein Fall für Aufsehen, wo einer negativen Äußerung über den Chef im Online-Netzwerk Facebook die Kündigung folgte.

weiter…

, , , ,

Keine Kündigung wegen Verschenkens von drei Schrauben nach langer Betriebszugehörigkeit

Abgelegt unter: Kuendigungsschutzklage.de — RA Labrow am 26. Oktober 2010 um 18:55

Manch einer wird sich denken, dass ein Arbeitgeber, der einem seit 30 Jahren beschäftigten Arbeitnehmer nur deshalb kündigen will, weil dieser drei Schrauben aus dem Materiallager einem Kollegen geschenkt hat, eine Schraube locker hat. Nun hatte ein Arbeitgeber aus dem Raum Bonn hatte eine solche Kündigung tatsächlich beabsichtigt. Vor Ausspruch einer solchen Kündigung war jedoch eine Hürde zu nehmen, denn der zu kündigende Arbeitnehmer ist Betriebsratsvorsitzender. Deshalb musste der Arbeitgeber erstmal beim Betriebsrat die Zustimmung zur Kündigung einholen. Die Kündigung eines Betriebsratsmitglieds ist nämlich nach dem Gesetz nur möglich, wenn Tatsachen vorliegen, die zur fristlosen Kündigung berechtigen und der Betriebsrat zuvor der Kündigung zugestimmt hat. Der Betriebsrat hatte in dem Fall die Zustimmung zur Kündigung verweigert. Arbeitsgerichte können die Zustimmung auf Antrag des Arbeitgebers aber dann ersetzen, wenn eine außerordentliche Kündigung unter Berücksichtigung aller Umstände gerechtfertigt wäre. Deshalb hatte der Arbeitgeber nun in einem so genannten Beschlussverfahren beim Arbeitsgericht Bonn beantragt, die vom Betriebsrat verweigerte Zustimmung gerichtlich ersetzen zu lassen.

Wie am 26.10.2010 publik gemacht worden ist, war das Arbeitsgericht Bonn in dem Schrauben-Fall der Auffassung, dass eine fristlose Kündigung hier nicht gerechtfertigt wäre. Deshalb hat das Arbeitsgericht Bonn den Antrag des Arbeitgebers auf Ersetzung der Zustimmung zur Kündigung mit Beschluss vom 21.10.2010 abgelehnt (Az.:  1 BV 47/10). weiter…

, , , , , , ,

Acentic Köln: Transfergesellschaft oder Kündigung?

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 11. August 2010 um 13:42

Bei der Acentic GmbH in Köln stehen Entlassungen an. Nach dem mit dem Betriebsrat vereinbarten Interessenausgleich mit Namensliste und einem Sozialplan mit Transfergesellschaft (Aufhebungsvertrag / dreiseitiger Vertrag) erhalten die gekündigten Arbeitnehmer eine Abfindung von 0,5 pro Jahr der Beschäftigung. Bei Abschluß des dreiseitigen Vertrags bringen die Mitarbeiter die Abfindung weiter…

, , , ,

Automobilclub rät Ineas und Ladycar-Versicherten zur Kündigung

Abgelegt unter: Kündigung Allgemein — RA Willmann am 9. August 2010 um 10:58

Der ADAC rät Autofahrern, die beim niederländischen Versicherer “IIC” versichert sind, zur Kündigung. Die Versicherung hat unter den Bezeichnungen Ineas und Ladycar auch in Deutschland Autoversicherungen angeboten. Etwa 50.000 Policen dürften abgeschlossen sein. Die Versicherung kam aber in wirtschaftliche Schieflage und seit Juni 2010 steht sie weiter…

,

Kündigung / Sozialplan bei der Fortis Bank in Köln

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 7. August 2010 um 16:06

Bricht die Fortis Bank die Zelte in Köln ab? Droht den Arbeitnehmern der Bank in Köln die Kündigung? Dem Vernehmen nach will die Bank einen Großteil ihrer Aktivitäten nach Frankfurt verlagern. Vielen Arbeitnehmern aus Köln droht jetzt die Versetzung nach Frankfurt. Letzte Woche hat das Unternehmen mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich / Sozialplan vereinbart. Die Fortis Bank, die in Köln (Cäcilienkloster  und Christophstraße ) ansässig ist, gehört seit Mai 2009 zu BNP Paribas, einem globalen Finanzdienstleister mit rund 200.000 Mitarbeitern in 85 Ländern. Anfang 2009 hatte die Fortis Bank bereits die Fortis Finanz GmbH aufgegeben und weiter…

, , , ,

Wie link(s): Personalrat fällt Arbeitnehmer in den Rücken

Abgelegt unter: Personalvertretungsgesetz.de — RA Felser am 3. August 2010 um 22:32

die TAZ spricht gar von einem “Dolchstoß” der Arbeitnehmervertretung. Was ist geschehen? Ein Personalrat in Hamburg stimmt einer fristlosen Kündigung eines schwerbehinderten Mitarbeiters zu, ohne den Mitarbeiter überhaupt angehört zu haben. Das Arbeitsgericht erklärt die Kündigung für unwirksam, löst das Arbeitsverhältnis aber nach §§ 9 , 10 KSchG wegen “Zerrüttung” auf. Das Landesarbeitsgericht bestätigt die Bewertung des Arbeitsgerichts, und macht den Weg zum Bundesarbeitsgericht dicht, lässt also die Revision nicht zu. Das Bundesarbeitsgericht wiederum - wie im Fall “Emmely” - lässt die Revision auf die Beschwerde des gekündigten Arbeitnehmers zu. Pikant daran ist, dass weiter…

, , , ,
weiter »
 
Kündigung Rechtsanwalt