Urlaub statt Deopflicht und Doping!

Abgelegt unter: Urlaubsrecht.de — RA Felser am 24. August 2010 um 17:49

Sind Deutschlands Wirtschaftsfunktionäre gedopt? Sollten vor Interviews Bluttests Pflicht werden? Laut Bild meinen die Wirtschaftsfunktionäre Frerich und Ohoven, deutsche Arbeitnehmer machten zu viel Urlaub. Bei dem dauergebräunten Ohoven wundert nicht, dass er mutmaßt, deutsche Arbeitnehmer würden zu viel Urlaub machen. Was Peter über Paul denkt, sagt schließlich mehr über Peter als über Paul. Bei Frau Frerichs von einem nach Bekanntheit stark strebendem Unternehmerverband, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, wundert es auch nicht. Hat sie nun schon in verdächtig kurzem Abstand den zweiten Schenkelkrachter abgefeuert nach weiter…

, , , ,

Bundesarbeitsgericht: statistisch weniger Frauen in Führungsfunktionen belegt Diskriminierung nicht automatisch

Abgelegt unter: Gleichbehandlung.de — RA Felser am 29. Juli 2010 um 18:23

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (jedenfalls eine Kammer des LAG BB, eine andere sah es ganz anders) hatte eine bahnbrechende Entscheidung gefällt und Frauen für den Diskriminierungsnachweis die Statistik als scharfes Schwert im Prozeß erlaubt. Das Bundesarbeitsgericht will es den Benachteiligten so leicht nicht machen und hob die Entscheidung, die Panik in Männerclubunternehmen ausgelöst hatte, flugs auf. ALLEINE reiche eine Statistik nicht aus, es könne ja auch an der Zurückhaltung der Damen liegen. Z.B.wenn diese sich gar nicht bewerben. Ein auf den ersten Blick bestechender Gedanke, nicht nur weil er die Systematik auf der Grundlage der Gedanken des LAG Berlin-Brandenburg weiter ausdifferenziert. Woran es liegen könnte, dass weiter…

, , , ,

2009: 23 % mehr Kündigungsschutzklagen an den Arbeitsgerichten des LAG Düsseldorf

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 13. Februar 2010 um 15:06

Klageflut: An den Arbeitsgerichten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Krefeld, Mönchengladbach, Oberhausen, Solingen, Wesel und Wuppertal wurden 2009 12,9 % mehr Klagen und Beschlussverfahren eingereicht als 2008. Insgesamt mussten die Arbeitsrichterinnen und Arbeitsrichter und das nichtrichtleriche Personal in 2009 weiter…

, , , ,

Arbeitsrecht Nürnberg: 20 % mehr Klagen am Arbeitsgericht

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 1. Februar 2010 um 00:05

Das Arbeitsgericht Nürnberg merkt die Wirtschaftskrise auch. Gegenüber 9000 Verfahren im Jahr 2008 wurden 2009 mehr als 10500 Klagen und Anträge beim Arbeitsgericht eingereicht, berichtet die Nürnberger Zeitung Online unter Berufung auf Infomationen des Arbeitsgerichts. Auf die 15 Richter entfallen ca. 700 Verfahren. Oft gelingt aber ein Vergleich, nämlich in 60 % aller Fälle. Nur 12 % der Verfahren enden mit einem Urteil, was trotzdem eine hohe Arbeitsbelastung für die Richter am Arbeitsgericht nach sich zieht. Der Pressesprecher rechnet allerdings großzügig, wenn er aus “nur” 745 Berufungen an das Landesarbeitsgericht Nürnberg eine große Zufriedenheit der Rechtssuchenden herauslesen möchte. Denn weiter…

, , , ,

Nichtzulassungsbeschwerde zum BAG: Erfolgsquote 2009 erstmals über 10 %

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 27. Januar 2010 um 14:37

Die Nichtzulassungsbeschwerde gilt auch im Arbeitsrecht als besonders frustrierender Rechtsbehelf. In der eigentlich dreizügigen Arbeitsgerichtsbarkeit werden die Verfahren meistens in der zweiten Instanz rechtskräftig entschieden, die Landesarbeitsrichter knausern meist mit der Zulassung der Revision. Die dagegen zulässige, aber selten erfolgreiche Nichtzulassungsbeschwerde stellt hohe Anforderungen; wer den blauen Himmel über sich liebt, kann zudem mit einer verdeckten Divergenz das Urteil “revisionsfest” machen. Trotzdem zeigen die Statistiken des Bundesarbeitsgerichts seit 2005 bei den Erfolgsaussichten der Nichtzulassungsbeschwerde einen deutlichen Trend nach oben. 2009 waren es weiter…

, , , ,

20 % mehr Kündigungsschutzklagen an den Arbeitsgerichten

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 19. Dezember 2009 um 22:31

Die Zahl der Prozesse vor den Arbeitsgerichten ist 2009 infolge der Wirtschaftskrise sprunghaft angestiegen. Die “Neue Osnabrücker Zeitung” berichtet, daß 2009 in der ersten Instanz bundesweit rund 11 Prozent mehr Klagen eingingen. Die Arbeitsgerichte verzeichneten einen Eingang von mehr als 465 000 Klagen. Besonders hoch sei die Zahl weiter…

, , , ,

Arbeitsgericht Solingen: 33 % mehr Kündigungsschutzklagen 2009

Abgelegt unter: Kuendigungsschutzklage.de — RA Felser am 2. Dezember 2009 um 20:49

Der neue Direktor am Arbeitsgericht Solingen, Herr Thomas Maercks, teilte Ende September 2009 gegenüber der Presse mit, dass die Zahl der Arbeitsgerichtsverfahren sich in den ersten acht Monaten des Jahres 2009 um 28 % erhöht habe (bis dato 1704 Sachen bei drei Richtern!). Der Anteil der Kündigungsschutzklagen sei weiter…

, , , ,

Mehr Arbeitsgerichtsprozesse in 2009

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 24. November 2009 um 16:48

Die deutschen Rechtsschutzversicherungen rechnen 2009 mit bis zu 680.000 Arbeitsrechtsschutzfällen, einem Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kosten für die Prozessflut steigen nach den Angaben des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin sogar um 30 Prozent gegenüber 2008. Das Anwaltshonorar für eine Kündigungsschutzklage schlägt nach Auswertungen weiter…

, , , ,

BAG: Erfolgsquote bei der Nichtzulassungsbeschwerde

Abgelegt unter: Arbeitsgericht.de — RA Felser am 18. August 2009 um 11:48

Da ich wieder eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesarbeitsgericht einlegen soll und die Nichtzulassungsbeschwerde des Kollegen Benedikt Hopmann aus Berlin in Sachen Emmely erfolgreich war, besteht Anlaß, die Statistik bei den Erfolgsaussichten auf den aktuellen Stand zu bringen. Auf Nichtzulassungsbeschwerde.de ist der Stand bis 2007 dokumentiert. Danach stiegen die Erfolgsaussichten einer Nichtzulassungsbeschwerde seit dem Inkrafttreten des Anhörungsrügegesetzes deutlich an und haben sich seitdem auf einem hohen einstelligen Prozentsatz eingeschwungen. Die fortgeschriebene Statistik bei den erfolgreichen Nichtzulassungsbeschwerden sieht wie folgt aus: weiter…

, , , ,

Mehr Kündigungen = weniger Kinder

Abgelegt unter: Arbeitsvertrag.Kuendigung.de — RA Felser am 18. August 2009 um 10:33

Dass die Karriere gut ausgebildeter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ganz besonders in Deutschland mit einem Kinderwunsch schlecht zu vereinbaren ist, ist allgemein bekannt und offensichtlich. Kindertagesstätten gibt es in den meisten Orten nur für ArbeitnehmerInnen und BeamtInnen mit Kernarbeitszeiten von 9 bis 15 Uhr. Krankenschwestern, Polizistinnen, Feuerwehrbeamtinnen und andere Frauen, die zu anderen Tageszeiten oder gar im Schichtdienst arbeiten müssen, können Kind & Job in Deutschland nicht miteinander vereinbaren. Jetzt hat eine Studie des Rudolf Winter-Ebmer vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Uni Linz bestätigt, dass auch Kündigungen dazu führen, dass gerade die gut ausgebildeten und karriereorientierten Arbeitnehmerinnen nach einer Kündigung weniger und oft auch gar keine Kinder bekommen.  Die durchschnittliche Geburtenzahl geht laut den Forschern um weiter…

, , ,
weiter »
 
Kündigung Rechtsanwalt