BGH: Wenn Beulen und Schrammen nicht ersetzt werden müssen

Abgelegt unter: Unfallregulierung.de — RA Willmann am 3. Dezember 2007 um 18:17

Kinder unter 10 Jahren sind im fließenden Verkehr gemäß § 828 Abs. 2 BGB besonders priviligiert. Autofahrer haben dann oft nur das Nachsehen. Dies hat kürzlich wieder der BGH (VI ZR 42/07) entschieden. Ein Achtjähriger hatte sein Fahrrad auf dem Gehweg geschoben. Angespornt von seinen Freunden ließ er das Rad allein weiterrollen. Der Lenker dreht, das Rad rollte auf die Straße und kollidierte mit einem vorbeifahrenden PKW. Der Sachschaden war happig: € 1.500,00 nebst den Kosten für den Sachverständigen. weiter…

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LG Coburg: Wer zu früh blinkt, bestraft das Leben

Abgelegt unter: Unfallregulierung.de — RA Willmann am 30. November 2007 um 12:40

So entschied nun das LG Coburg (23 O 126/97). Eine Autofahrerin wollte von einer vorfahrtsberechtigten Straße in eine Seitenstraße abbiegen. Allerdings setzte sie den Blinker weit vor dieser Seitenstraße. Ein wartepflichtiger Busfahrer dachte sich, die biegt vorher ab und fuhr aus seiner Seitenstraße heraus. Leider wollte die Frau aber weiter…

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AG München: Erhöhung der Haftung bei mehreren Verkehrsverstößen durch Radfahrer

Abgelegt unter: Unfallregulierung.de — RA Willmann am 30. Oktober 2007 um 16:04

Kommt es zu einem Unfall zwischen einem Autofahrer und einem Radler wird die Haftung regelmäßig zu 2/3 Dritteln dem Autofahrer auferlegt. Dies gilt für die Fälle, in denen der Unfall mit auf einem Verkehrsverstoß des Radfahrers beruht. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass diese Verteilung die sog. erhöhte Betriebsgefahr, die von einem Auto ausgeht, angemessen berücksichtigt. Aber die Regel gilt nicht immer, weiter…

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LG Coburg: Immer besonders Aufpassen beim Abbiegen

Abgelegt unter: Unfallregulierung.de — RA Willmann am 21. September 2007 um 14:47

Zwei Autos fahren auf einer breiten Straße hintereinander. Das vordere Auto, bzw. sein Fahrer, möchte nach rechts in ein Grundstück abbiegen. Und was macht er, er ordnet sich nicht etwa rechts, sondern zur Straßenmitte ein. Der folgende Fahrer dachte sich, der vordere Wagen wolle also nach links abbiegen und will rechts vorbei fahren. Als er auf gleicher Höhe ist, biegt der zunächst vordere Fahrer ohne den anderen Wagen zu bemerken doch nach rechts ab und kollidiert mit dem anderen, anstatt wie beabsichtigt in das Grundstück aufzubiegen. Passiert weiter…

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OLG Düsseldorf: Freizeitradfahrer brauchen keinen Helm

Abgelegt unter: Unfallregulierung.de — RA Willmann am 19. September 2007 um 13:51

Das OLG Düsseldorf (Az.: I-1 U 182/06) hatte sich im Frühjahr mit der Frage befasst, ob Rennradfahrer einen Helm tragen müssen, um sich nicht im Falle von Kopfverletzungen des Einwandes des Mitverschuldens ausgesetzt zu sehen. Ja, es gilt “Helmpflicht” für Rennradfahrer wurde damals entschieden. Juracity.de hatte ausführlich über diese Entscheidung berichtet. Nun hatte das gleiche Gericht (I-1 U 278/06) sich mit der Frage der Helmpflicht bei weiter…

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BGH: Vorsätzliche Trunkenheitsfahrt und Restschuldbefreiung

Abgelegt unter: Unfallregulierung.de — RA Willmann am 7. September 2007 um 08:25

Der BGH (Urteil vom 21.06.2007, Az.: IX ZR 29/06) hatte sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, ob die fahrlässig herbeigeführten Folgen einer vorsätzlichen Trunkenheitsfahrt von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind. Dies war in der Vorinstanz noch angenommen worden. weiter…

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